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29.10.2018

RUHRFESTSPIELHAUS RECKLINGHAUSEN

DIE MACHT DER LOTUSLATERNE

  • DIE MACHT DER LOTUSLATERNE
  • DIE MACHT DER LOTUSLATERNE©Koo Foundation Taiwan
  • DIE MACHT DER LOTUSLATERNE©Koo Foundation Taiwan

Die Macht der Lotuslaterne

Chinesische Oper

Taipei Li-Yuan Peking Opera Theatre

Mit der Chinesischen Oper ist ein Stück 3.000 Jahre währender Tradition zu erleben. Zu sehen ist „Die Macht der Lotuslaterne“ am Montag, den 29.10.2018 um 20.00 Uhr, im Ruhrfestspielhaus. In der konzentrierten Fassung mit Übertiteln wird das für das westliche Publikum Faszinierende der Chinesischen Oper speziell herausgestellt.

Die Chinesische Oper lässt sich mit nichts vergleichen, was im Westen unter dem Begriff „Theater“ oder gar „Oper“ verstanden wird, und doch nimmt sie Ideen des westlichen Theaters vorweg: Durch den Verzicht auf Bühnenillusion und Bühnendekoration wird allein mit Hilfe weniger Requisiten, Kostüme und der Phantasie der Zuschauer eine magische Welt erschaffen. Tanz, Pantomime, Akrobatik, Clownerien und die traditionelle chinesische Musik verbinden sich zu einem einmaligen Theatererlebnis. Die Faszination dieser oft als „totales Theater“ bezeichneten Kunstform wird ergänzt durch kunstvolle Schminkmasken, die den jeweiligen Charakter der Person erklären. Kostbare Kostüme aus farbenprächtigen Seiden- oder Brokatstoffen, schweren Goldstickereien, und liebevolle, bis ins letzte Detail geschmückte Kopfbedeckungen machen die Vorstellung auch zu einem Fest für das Auge.

Zur Handlung

Die Macht der Lotuslaterne ist die Geschichte der Liebe zwischen einer Göttin und einem Menschen, die Liebe zweier Brüder, die Liebe von Mann und Frau. In einem verwahrlosten Tempel wird die göttliche Zauberin verehrt. Sie verliebt sich in Liu Yan-chang. Der Bruder der Göttin trennte das Paar und warf Liu zurück in seine menschliche Welt. Liu wurde von einer armen Familie gerettet, deren Tochter Gui-Ying der Zauberin ähnlich sah. Die Göttin gebar einen Sohn, Chen Xiang, den sie durch ihren Begleiter zu Liu sandte. Bald verfolgten himmlische Krieger Chen Xiang. Die Zauberin schickte ihren Gefährten, um die Familie mit Hilfe ihrer heiligen Lotuslaterne, die das Schutzlicht der Göttin war, zu retten. Ohne den Schutz der heiligen Laterne wurde die Zauberin von göttlichen Wesen in ein Verließ gesperrt. Liu heiratete Gui-Ying. Sie zogen Chen Xiang gemeinsam auf und gaben ihm einen jüngeren Bruder, Qiu-er. Eines Tages kam es in der Schule zu einem Kampf, bei dem ein Mitschüler getötet wurde. Die Brüder erzählten dies den Eltern, aber beide übernahmen die Verantwortung für den Tod des Mitschülers. Es bricht der Mutter das Herz, als sie merkt, dass ihr Mann den jüngeren Bruder dem Gericht ausliefern will, um Chen-Xiang zur Flucht zu verhelfen, damit er seine Mutter retten kann. 15 Jahre später war Chen-Xiang ein tapferer in Kung-Fu unterrichteter Mann. Ein mitfühlender Lehrer ruft die Tiger der Berge, um Chen-Xiang bei der Befreiung der Mutter zu helfen. Nach einem Kampf mit himmlischen Kriegern findet er das Verlies und kann seine Mutter retten.

Das in der annähernd 3000-jährigen Tradition der Peking-Oper stehende Taipei Li-Yuan Peking Opera Theatre, Taiwan genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Es wurde nicht nur mehrfach im deutschsprachigen Raum begeistert gefeiert, sondern war erfolgreich auf vielen Tourneen in den USA und verschiedenen europäischen Ländern.

Bao-chun Li darf mit Recht als Star bezeichnet werden. Er entstammt einer der führenden Darstellerfamilien Pekings, begann seine Ausbildung mit neu Jahren mit seinem Großvater. 1990 gründete er mit Hilfe der C.F.KOO-Stiftung das Taipei Li-Yuan Peking Opera Theater, Taiwan.

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